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Zeit und Herbstlichkeit in der Friedenskirche

Es gibt Themen, die von vornherein polarisieren. Der Herbst ist so ein Beispiel: die einen lieben und genießen ihn in all seinen Farben, Früchten und Formen, bis hin zum kühlen Regenwetter. Bei anderen Menschen verursacht schon die Nennung des Wortes Missempfindungen bis hin zum oft genannten Herbst-Blues. In Kombination mit "Palliativzentrum" erwarten Herbstsensible zunächst eine eher betrübliche Veranstaltung.

Dass die Betrachtung auch in Dur geschehen kann, zeigte die Veranstaltung "Zeit und Herbstlichkeit". Dazu eingeladen hatte der Förderverein PalliLev, vertreten durch seinen Vorsitzenden Christoph Meyer zu Berstenhorst und seine Schirmherrin Johanna Gastdorf. Johanna und Leo Gastdorf sowie Jan-Gregor Kremp gestalteten erfolgreich eine Benefizlesung für PalliLev.

Am 27. September 2020 erlebte das Publikum in der Friedenskirche, dass Herbstlichkeit und Zeit im Hier und Jetzt anzusiedeln sind und viele heitere, humoristische Facetten aufweisen können.

Das Künstlertrio bot einen großartigen Strauß an bekannten und noch unbekannten Texten und Liedern dar, die die Zuhörer im ausverkauften, "coronamäßig" besetzen Kirchraum in eine entspannte, frohe und auch nachdenkliche Stimmung versetzen.

Gastdorf Kremp Lesung alle am Tisch 1280x960px

Dabei spannten die Schauspieler den Bogen von scheinbar trivialen Alltagsstreitgesprächen vom Sockensortieren vor oder nach dem Waschen, über Lyrik von Pia Kollbach, Texten von Hanns Dieter Hüsch bis hin zu dem berührenden Text von Rosa Luxemburg über Zugvögel, geschrieben im Gefängnis. Durch Lesen mit verteilten Rollen, meditativem Klavierspiel und ein- oder mehrstimmigem Gesang wurde die Benefizveranstaltung kurzweilig und im guten Sinn unterhaltsam.

Ein Höhepunkt für die Zuhörer, vor allem aus Schlebusch, war die autobiografische Erzählung "Der Tisch". Der Lebensmittelpunkt Tisch wird zum Symbol für das pralle Leben in einer kinderreichen Familie, in der das Geld knapp, die Fantasie reichlich vorhanden und die Toleranz, Geduld und Liebe der Eltern immer spürbar war.

Gastdorf Kremp Lesung Irischer Segen 1280x960px

Die musikalische Lesung wurde abgerundet mit dem irischen Segenslied "Möge die Straße uns zusammenführen", gesungen von Leo Gastorf und Julia Wissem, am Flügel begleitet von Jan-Gregor Kremp. Manchem Zuhörer fiel es dabei sichtlich schwer, nicht mitzusingen. Denn leider gehört gemeinsames Singen neuerdings wegen der Pandemie zu den gefährlichsten Hobbys der Welt. Alles in allem war es ein wunderbarer Abend mit anhaltendem Beifall für das Künstlertrio und Blumen auch für Küsterin Susi Wissem, die mit ihrem außerordentlichen Organisationstalent die Veranstaltung unter schwierigen Bedingungen ermöglicht hatte

[Text von Barbara Lück]

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