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Fragen über Fragen

Hier finden Sie die Antworten auf die meisten Fragen, die Sie vielleicht im Zusammenhang mit PalliLev haben. 

Fragen über Fragen – und die Antworten darauf

  1. Wofür steht der Name PalliLev?
    PalliLev ist die Kurzform von: Integriertes Palliativ- und Hospizzentrum Leverkusen.

  2. Wie ist PalliLev entstanden?
    PalliLev ist aus der Ärztegenossenschaft des Regionalen Gesundheitsnetzes Leverkusen entstanden. Da es in Leverkusen bisher kein stationäres Hospiz gab, war es allen Beteiligten ein großes Anliegen, diese Versorgungslücke zu schließen.

  3. Gehört PalliLev zum Regionalen Gesundheitsnetz Leverkusen oder ist PalliLev eine eigenständige Institution?
    PalliLev ist eine Tochtergesellschaft des Regionalen Gesundheitsnetzes Leverkusen. Es ist eine eigenständige gemeinnützige Gesellschaft mit beschränkter Haftung (gGmbH).

  4. Wo liegt PalliLev?
    PalliLev liegt in Leverkusen-Steinbüchel an der Kreuzung Steinbücheler Straße/Bruchhauser Straße.

  5. Wann eröffnet es?
    Die ersten Gäste werden voraussichtlich Ende Januar/Anfang Februar 2021 einziehen können.

  6. Wie viele Zimmer gibt es dort?
    PalliLev hat 12 Gästezimmer sowie zwei Zimmer für Angehörige.

  7. Warum spricht man im Hospiz von Gästen und nicht von Patienten?
    Im Hospiz geht es, anders als im Krankenhaus, nicht mehr ums Heilen, sondern darum, die verbleibende Lebenszeit möglichst schön, symptomarm und selbstbestimmt zu gestalten. Die im Hospiz Lebenden entscheiden selbst, welche Handlungen durchgeführt werden und welche nicht. Daher werden die Menschen, die bei uns einziehen auch nicht als Patienten, sondern eben als Gäste bezeichnet.

  8. Wieviel kostet ein Hospiz-Aufenthalt?
    Der Aufenthalt in einem stationären Hospiz ist für den Gast kostenlos. Die Kosten werden von der Krankenkasse, der Pflegekasse und durch Spenden abgedeckt.

  9. Was ist der Unterschied zum Krankenhaus/zur Palliativstation?
    Ziel auf der Palliativstation ist, den Patienten medikamentös optimal einzustellen und die Beschwerden dauerhaft zu lindern. So kann gegebenenfalls die Lebensqualität enorm verbessert werden. Patienten bleiben im Durchschnitt zwei Wochen auf der Palliativstation. Danach werden sie nach Hause oder ins Hospiz entlassen und dort weiter palliativ betreut. Sollte eine Entlassung nicht mehr möglich sein, steht das multiprofessionelle Team der Palliativstation dem Sterbenden und seinen Angehörigen zur Seite.
    Ein Hospiz hingegen sieht keine zeitliche Begrenzung des Aufenthalts vor, der Gast wird dort bis zu seinem Ende begleitet und soll selbstbestimmt und in Würde sterben können. Sollte sich ein Gast so stabilisieren, dass eine ambulante Versorgung in der eigenen Häuslichkeit wieder möglich ist, kann er natürlich auch wieder nach Hause in die SAPV entlassen werden. Im Hospiz wird viel Wert auf eine wohnliche, angenehme Atmosphäre gelegt, die so wenig wie möglich an Krankenhäuser erinnern soll. Der Gast steht im Mittelpunkt und soll sich wohlfühlen.

  10. Wie lange sind die Menschen durchschnittlich in einem Hospiz?
    Das ist recht unterschiedlich, meist sind es aber zwischen 2 und 4 Wochen, die unsere Gäste im Hospiz verbringen.

  11. Stirbt jeder im Hospiz, der dort ist?
    Nein, ein Hospiz ist keine „Einbahnstraße“. Wenn es den Gästen gesundheitlich noch einmal besser geht, können sie aus dem Hospiz auch wieder nach Hause kommen.

  12. Seit wann gibt es Hospize?
    Das erste stationäre Hospiz wurde 1967 in Großbritannien eröffnet. Das älteste Hospiz in Deutschland, „Haus Hörn“ in Aachen, wurde im Jahre 1986 eröffnet.

  13. Wieso müsst Ihr Spenden sammeln, wenn doch die Kranken- und Pflegekassen die Hospizaufenthalte bezahlen?
    Die Kranken- und Pflegekassen kommen nur für 95% der Kosten auf. Der Fehlbetrag muss durch Spenden finanziert werden.

  14. Wie viele Spenden braucht das Hospiz jedes Jahr?
    Das Hospiz muss jährlich etwa 250.000 Euro an Spenden generieren.

  15. Woher bekommt das Hospiz das Essen?
    In PalliLev gibt es eine Küche, in der eine Köchin täglich frische Gerichte zubereitet.

  16. Wann kommt man in ein Hospiz?
    Ins Hospiz wird man aufgenommen, wenn der behandelnde Arzt oder das Krankenhaus eine sogenannte Notwendigkeitsbescheinigung ausstellen. In dieser Bescheinigung werden die Diagnose und eine Aussage zur Notwendigkeit der Pflege in einem Hospiz aufgeführt. Ein Antragsformular zur Einreichung bei der Krankenkasse erhalten Sie auf unserer Internetseite pallilev.de oder bei Ihrer Krankenkasse.

  17. Wer kommt in ein Hospiz?
    Ins Hospiz aufgenommen werden Menschen mit einer unheilbaren Erkrankung und begrenzter Lebenserwartung von wenigen Tagen bis Wochen, die zu Hause nicht ausreichend ambulant betreut werden können.
  18. Darf man Tiere mitnehmen?
    Tiere sind im Hospiz erlaubt, wenn sie in den Zimmern der Gäste untergebracht werden können. Bei Pferden z.B. wird das etwas schwierig, aber auch ein Besuch des Gastes bei seinem Pferd kann für unsere Gäste, z.B. in Zusammenarbeit mit dem Herzenswunsch-Krankenwagen der Malteser, organisiert werden.

  19. Gibt es im Hospiz Hilfe beim Schreiben eines Testaments?
    Der ambulante Hospizverein „Hospiz Leverkusen e.V.“ kann zu den Themen Testament und Nachlass sowie Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht beraten: http://www.hospiz-leverkusen.de
  20. Kann ich meine eigene Bettwäsche mitbringen?
    Ja, natürlich. Jeder Gast soll sich bei uns wohlfühlen und wenn dazu die eigene Lieblingsbettwäsche gehört, dann kann diese selbstverständlich mitgebracht werden.

  21. Wird mir mein Essen ans Bett gebracht?
    Das Essen wird üblicherweise auf dem Zimmer serviert und gerne auch direkt ans Bett gebracht.

  22. Kann mir auch jemand was vorlesen?
    Im Hospiz helfen uns Ehrenamtliche, die sich gerne um solche Wünsche der Gäste kümmern.

  23. Darf ich mein Musikinstrument mitbringen?
    Grundsätzlich ja, gespielt werden sollte aber natürlich mit Rücksichtnahme auf die anderen Gäste.

  24. Kann ich mit meinem Bett in den Garten?
    Jedes der 12 Zimmer hat Zugang zu einer eigenen Terrasse oder einem Balkon. Die Türen sind groß genug, dass die Betten nach draußen geschoben werden können.

  25. Kann ich mit meiner Familie skypen?
    PalliLev hat WLAN und somit kann jeder Gast, der ein Smartphone, Tablet oder Laptop mitbringt, auch skypen.

  26. Gibt es einen Frisör, der mir die Haare schneidet?
    Wir halten eine Liste mit Frisören bereit, die für Haarschnitte ins Hospiz kommen.

  27. Wer kümmert sich um die Fußpflege?
    Wir halten eine Liste mit Fußpflegern bereit, die ins Hospiz kommen.

  28. Kann ich mir etwas zu essen wünschen?
    Auf jeden Fall. Unsere Köchin wird den Gästen jeden Tag die Essensvorschläge unterbreiten und Änderungen und Abwandlungen gerne annehmen.

  29. Kann ich Fußball gucken?
    In jedem der Zimmer befindet sich ein Fernseher, auf dem die regulären Programme empfangen werden können. So kann sich jeder sein Fernsehprogramm aussuchen.

  30. Muss ich mich für einen Hospizplatz bewerben? Wie melde ich mich da an?
    Ins Hospiz wird man aufgenommen, wenn der behandelnde Arzt oder das Krankenhaus eine sogenannte Notwendigkeitsbescheinigung ausstellen. In dieser Bescheinigung werden die Diagnose und eine Aussage zur Notwendigkeit der Pflege in einem Hospiz aufgeführt. Die Bescheinigung wird bei der Krankenkasse eingereicht. Nach Eingang der Kostenübernahmebestätigung entscheidet PalliLev nach Dringlichkeit, welche Gäste wann einen Platz im Hospiz erhalten.

  31. Wie kann ich mich ehrenamtlich mit einbringen?
    Sie können uns in den verschiedensten Bereichen unterstützen: in der Sterbe- und Trauerbegleitung, bei der Gartenarbeit, bei allgemeinen Bürotätigkeiten, bei der Öffentlichkeitsarbeit, bei der Verwaltung, mit Fahrdiensten und Einkäufen. Sie können uns aber auch bei der Planung und Durchführung von größeren Spendensammelaktionen helfen. Oder Sie können in Ihrer Freizeit verschiedene Aktivitäten mit dem Sammeln von Spenden für PalliLev kombinieren. Viele Ideen und Materialien dazu finden Sie unter: „Ideen für Spendensammelaktionen/Fundraising-Aktivitäten + Downloads“. Zu guter Letzt sind wir auch immer noch auf der Suche nach einem Fotografen, der uns ehrenamtlich zu Veranstaltungen begleitet und dort Fotos macht.

  32. Wie lauten die Kontonummern der Spendenkonten?
    Die Kontonummern von PalliLevs Spendenkonten lauten:
    IBAN: DE30 3755 1440 0100 1538 57
    BIC: WELADEDLLEV
    Bank: Sparkasse Leverkusen
    oder
    IBAN: DE92 3706 2600 2707 3320 10
    BIC: GENODED1PAF
    Bank: VR Bank eG Bergisch Gladbach-Leverkusen
    oder
    IBAN: DE60 3056 0548 3109 5510 14
    BIC: GENODED1NLD
    Bank: VR Bank eG Monheim am Rhein

  33. Wo finde ich weitere Informationen zu PalliLev?
    Weitere Informationen finden Sie auf unserer Internetseite unter pallilev.de. Gerne können Sie uns auch eine E-Mail schreiben an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder uns anrufen unter 02171 –36 36 8-88.

  34. Hat PalliLev auch einen Instagram-Account?
    Ja, PalliLev ist unter instagram.com/pallilev_hospiz auch bei Instagram zu finden.

  35. Ist PalliLev bei Facebook?
    Ja, unter facebook.com/pallilev findet man PalliLev auch bei Facebook.
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Tel.: 02171 / 36 36 8-88
Fax: 02171 / 36 36 8-89

E-Mail: info@pallilev.de

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